Mann und Frau mit verschlossenen Armen
Eine Fernbeziehung zu führen kostet nicht nur sehr viel Zeit und Nerven, sondern führt auch leider oft zu einer Trennung.

Eine Liebe auf Distanz zu führen ist nicht ganz einfach und ist meistens mit vielen Herausforderungen verbunden. Beschäftigen sich nicht beide Partner gleich viel mit der Liebe bzw. den Beziehungsproblemen, so wird die Fernbeziehung recht schnell scheitern. Aus diesem Grund ist es wichtig sich schon zu Beginn der Wochenendbeziehung damit auseinanderzusetzen, warum Fernbeziehungen scheitern können. In diesem Beitrag nenne ich dir 8 mögliche Trennungsgründe in Fernbeziehungen, die ihr versuchen solltet zu umgehen. Nur so könnt ihr eine lange und vor allem glückliche Fernbeziehung führen.

Mangelnder Kontakt

Einer der Hauptgründe warum Fernbeziehungen scheitern, ist der fehlende Kontakt zwischen den Liebenden. Dies betrifft vor allem die Fernbeziehungspaare, die schon länger eine Liebe auf Distanz führen. Durch die verschiedenen Tagesabläufe und Pläne leben die jeweiligen Partner ihr eigenes Leben und vernachlässigen so immer mehr den Kontakt zu seinem Herzensmenschen. Aus dem anfänglichen stundenlangen, täglichen Telefonaten werden kurze Textnachrichten, welche die Liebe zum Partner nicht wirklich rüberbringen. Durch die mangelnde Verbundenheit und Nähe, die dadurch entsteht, entfernen sich die Partner immer mehr voneinander. Die Folge daraus ist eine unerwünschte Trennung, die man recht leicht verhindern hätte können.

Missverständnisse

Frau tippt auf Handy
Missverständnisse passieren oft durch Textnachrichten und können große Streitereien verursachen.

Durch die große Entfernung in Fernbeziehungen, sind die Paare gezwungen ihren Kontakt per Handy oder Telefon aufrecht zu erhalten. Doch gerade Textnachrichten, welche durch die nervige Autokorrektur schnell ihren Sinn verfälschen, können große Missverständnisse entstehen. So wird schnelle aus einer „Hanna“ ein „Hannes“ oder aus einem „Paul“ eine „Paula. Gerade dann kann durch die eventuell auftretende Eifersucht große Streitereien entstehen, die in einem gefühlskalten Chaos enden können. Doch auch fehlende Emojis können eine eigentlich lieb gemeinte Nachricht zu einer abweisenden Aussage verwandeln.

Sich fremd fühlen

Gerade durch das seltene Sehen und durch die große Distanz ist es nicht einfach eine enge Bindung zu der liebenden Person aufzubauen. So kommt es leider oft vor, dass sich Fernbeziehungspaare an den Treffen fremd fühlen. Man weiß nicht so richtig wie man sich verhalten soll und traut sich eventuell auch nicht sich frei in der Wohnung des Liebsten zu bewegen. Ändert sich dies nach und nach nicht, so ist die Fernbeziehung wortwörtlich zum Scheitern verurteilt.

Damit sich dein Herzensmensch bei dir nicht fremd fühlt, gibt ihm stehts das Gefühl geliebt zu werden und zeige ihm, dass dein Zuhause auch sein Zuhause ist.

Psychische Probleme / krankhafte Angewohnheiten

Leiden Fernbeziehungen unter den krankhaften Beziehungsproblemen Eifersucht oder Verlustangst, so ist es nur schwer eine glückliche Liebe auf Distanz zu führen. Zur Trennung der Wochenendbeziehung kommt es dann, wenn das Paar die Probleme nicht einsehen will oder nichts dagegen tun möchte. Oft sind die krankhaften Angewohnheiten auch einem Partner peinlich, weshalb solche Probleme auch gern verschwiegen werden. Auch dann führt es meistens zum Scheitern der Beziehung. Aus diesem Grund gehören die krankhafte Eifersucht sowie die Verlustangst leider zu den häufigsten Trennungsgründen in Fernbeziehungen.

Fehlende Körpernähe

Mann und Frau küssen sich
Seinen Partner körperlich nicht fühlen zu können, belastet viele und ist schwierig zu akzeptieren.

Sich stundenlang in den Armen liegen, sich umarmen, wenn es einem schlecht geht oder sich einfach grundlos küssen – auf diese Arten von Körpernähe zu verzichten ist nicht gerade einfach. Befindet man sich in einer Fernbeziehung, so gehört dies leider zum Alltag. Viele Paare kommen damit leider überhaupt nicht klar und geben die Fernbeziehung sehr oft viel zu früh auf.

Überladene Wochenenden

Gerade dann, wenn man sich endlich an einem Wochenende sehen kann, so sind die Pläne meistens sehr groß. Alles was man in der ganzen Zeit wo man sich nicht gesehen hat nicht machen konnte, möchten die Fernbeziehungspaare alles an einem Wochenende nachholen. Dies kann dann meistens nicht nur in Stress ausarten, sondern bietet auch keine gute Grundlage für eine spätere „normale“ Beziehung. Sobald man endlich die Chance hat seinen Liebsten Vorort oder noch besser in einer gemeinsamen Wohnung zu haben, so werden diese dauerhaften Aktivitäten recht schnell nachlassen. Diesen Wechsel lässt dann viele Fernbeziehungen scheitern.

Sich zu viel an einem Wiedersehen vorzunehmen ist stressig, macht keinen Spaß und hilft einem nicht sich auf die spätere Beziehung vorzubereiten.

Keine gemeinsamen Fortschritte – immer der gleiche Trott

Wie schon vorhin erwähnt leben Fernbeziehungspaare oft ihren eigenen Alltag und können nur schwer diesen mit dem Partner verbinden.  Erleben die Paare keine gemeinsamen Fortschritte, sondern leben immer im gleichen Trott, so kommt es zur Langeweile und Eintönigkeit. Eine Trennung steht da quasi schon vor der Haustüre.

Von der Fernbeziehung zu einer gemeinsamen Wohnung

Herz an einer Schnurr
Nach einer langen Fernbeziehung plötzlich eine „normale“ Beziehung zu führen, verursacht eine großen Umstellung.

Nach monatelanger oder sogar jahrelanger Liebe auf Distanz folgt endlich die erste gemeinsame Wohnung. Schnell kann die Vorfreude aber zur Qual werden. Den Schritt von einer Fernbeziehung in eine normale Beziehung mit gemeinsamer Wohnung schaffen viele Fernbeziehungen leider nicht. Gerade deshalb gehört das Zusammenziehen eindeutig zu den häufigsten Trennungsgründen in Fernbeziehungen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here